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Industriewasser 4.0 Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für die industrielle Wasserwirtschaft
Citation key Alexander Willner 2018-1
Author Alexander Willner; Angela Ante; Helmut Bennemann; Christoph Blöcher; Markus Engelhart; Bernd Fitzke; Sven-Uwe Geißen; Manfred Hauswirth; Matthias Kozariszczuk; Johannes Leonhäuser; Elmar Rother Evonik; Gerd Sagawe; Ursula Schließmann; Thomas Track; Christian Ziemer
Pages 35
Year 2018
ISBN 978-3-89746-210-6
Location Frankfurt am Main
Journal DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.
Month Mai
Editor Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. -DECHEMA-, Frankfurt/Main (Herausgeber)
Publisher DECHEMA e.V.
Abstract Die DECHEMA mit ihrer engen Verknüpfung zur Prozess-industrie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem ThemaDigitalisierung. Die Fachgruppe „Produktionsintegrierte Wasser- und Abwassertechnik“ als gemeinsames Gremi-um von DECHEMAund VDI-GVC im Rahmen der Initiative „ProcessNet“ hat in ihrem Positionspapier zu „Trends und Perspektiven in der industriellen Wassertechnik“1bereits im Jahr 2014 die Notwendigkeit und die Heraus-forderungen einer engeren Vernetzung von industrieller Wasserwirtschaft, Produktion und weiteren Akteuren wie der kommunalen (Ab-)Wasserwirtschaft und dem Wasser-ressourcenmanagement aufgezeigt. In 2016 wurde das DECHEMA-Whitepaper “Digitalisierung in der Chemiein-dustrie“2 vorgestellt. In Fachgesprächen mit Experten von Prozessindustrie, Wassertechnik, Digitalisierung, Modellierung, Automa-tisierung und IT-Systemen und der Fachgruppe „Produk-tionsintegrierte Wasser- und Abwassertechnik“ hat die DECHEMA das Thema Digitalisierung in der industriellen Wasserwirtschaft unter dem Begriff Industriewasser 4.0 aufgegriffen und gemeinsam mit ihnen das vorliegende Positionspapier erarbeitet. Die Nutzung der in diesem Papier skizzierten Potenziale der Digitalisierung wird die Arbeitsorganisation und -ge-staltung unausweichlich tiefgreifend verändern. Daher ist es für die umfassende Akzeptanz der Digitalisierung in der Arbeitswelt besonders wichtig, dass diese Änderungen durch intensive Diskussionen mit den beteiligten Gesell-schaftsgruppen erörtert und allseits tragbare Lösungen vereinbart werden. Hierbei ist die Partizipation aller Be-teiligten an dem Nutzen und den Vorteilen der Digitalisierung Voraussetzung. Ebenso wie die in dem vorliegenden Papier diskutierten Folgen der technischen Umsetzung sind auch die damit ver-bundenen rechtlichen Fragestellungen zu durchdenken, zu klären und zu regeln. Der Einfluss auf die Arbeitswelt und rechtliche Fragestel-lungen wird im vorliegenden Positionspapier nur gestreift. Beide sind jedoch eng mit der technischen Umsetzung der Digitalisierung verwoben und werden bereits als Erfolgs-faktoren in der Entwicklung von Industrie 4.0adressiert.3 Sie müssen übergreifend mit dem Voranschreiten aller Digitalisierungsansätze und gemeinsam mit technologi-schen Fragestellungen entwickelt werden. Der ständige Austausch mit allen Akteuren ist dabei unverzichtbar. Nur sokannder erfolgreiche Umbau der Prozessindustrie zu In-dustrie 4.0gelingen und im Einklang mit einer nachhalti-gen gesellschaftlichen Entwicklung stehen.
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